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Wissensmanagement

Knowledge-Management und Lernmodelle  

Der vielfach gebrauchte (und oft missbrauchte) Begriff „Wissensmanagement“ adressiert im Unternehmenskontext vier wesentliche Szenarien:

  • Unternehmenswissen entwickelt sich in laufenden (täglichen) Unternehmensprozessen, sei es durch Kunden- oder Lieferanteninteraktionen oder durch Mitarbeitertätigkeiten, und soll konserviert, systematisiert und weiterentwickelt werden
  • Unternehmenswissen steckt in Mitarbeiterköpfen und soll an andere Mitarbeiter weitergegeben werden, sei es aufgrund personeller Veränderungen im Unternehmen oder z.B. bei innerbetrieblicher Weiterbildung
  • Unternehmenswissen soll für andere Abteilungen des Unternehmens jeweils zeitnah verfügbar sein, um abgeleitete oder abhängige Tätigkeiten durchzuführen, sei es im Produktionsprozess, im Marketing oder im Vertrieb
  • Unternehmenswissen soll systematisiert und objektiviert werden, um den Wissenstand des Unternehmens und der Mitarbeiter weiterzuentwickeln, sei es mit disruptiven oder erhaltenden (sustaining) Ansätzen

 

Die verschiedenen Anwendungsfälle und -situationen sowie die mitunter stark unterschiedliche Sozialisation der Mitarbeiter innerhalb der Abteilung oder des Unternehmens erfordern eine entsprechend flexible technische Unterstützung der Mitarbeiter in den jeweiligen Situationen und Abläufen. Viel wichtiger ist aber noch die personalisierte und individuelle Unterstützung, die den Mitarbeitern gemäß Kompetenzprofilen, Wissensstand, Fähigkeiten, Anwendungssituationen, etc. eine würdigende und konstruktive Teilnahme am System ermöglicht.
Wissensmanagement entsteht für uns daher zuerst in der Synthese der darunterliegenden Ebenen eines Informationssystems. Werden die Daten korrekt zu Informationen, z.B. Dokumenten oder zusammenhängenden Informationen einer Datenbank konsolidiert und werden diese Informationen fortlaufend analysiert und verbessert, so entsteht schlussendlich ein „Gerippe“, das die Prozesse und die Wissensbearbeitung (ggf. auch die Wissensschaffung) eines Betriebes charakterisiert. Die oftmals im „Hau-Ruck-Verfahren“ eingesetzten Ansätze, Dokumenthalden auf einem File-Server zu produzieren oder Mitarbeiter zur Teilnahme an einem Wiki zu nötigen – technische Hemmschwellen inklusive – sind erfahrungsgemäß einzig Strohfeuer oder bedienen Alibi-Funktionen, haben aber mit konstruktivem und professionellem Wissensmanagement eher wenig zu tun. Wir helfen Ihnen in individuellen Projekten gerne, derartiges Wissen zu schaffen, aufzuarbeiten und systematisch bereitzustellen. Gerne erweitern wir diese Arbeiten auch in Zusammenarbeit mit profilierten Partnern hin zu einer elektronischen Bereitstellung dieses Wissens im Rahmen von Lernmodellen und prüfbaren Lernmechanismen.